Flugzeugdecke

Flugzeugdecken sind im Gegensatz zu Kuscheldecken oftmals Wolldecken, welche während des Fluges durch das Flugpersonal verteilt werden. Sie sind in Plastik eingepackt und werden dann am Boden durch das Serviceperson gewaschen und wieder in Plastik verschweisst.

Die Flugdecken sind (oftmals) bekannt dafür, dass sie leicht kratzen und nicht sehr angenehm sind. Daher habe ich mir angewöhnt, jeweils meine eigene Flugzeugdecke auf meine Reise mitzunehmen. Überhaupt kann die Decke dann leicht auch als Reisedecke genutzt werden, damit man auf dem Weg in den Urlaub nicht friert. Continue reading

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Kuscheldecke waschen? So wird eine Kuscheldecke richtig gewaschen

Ich benutze meine kuschlige Decke um mich gemütlich vor dem Fernseher auf der Couch einzukuschlen. Gerne knabbere ich dabei auch allerlei Nüsse, Salzstangen oder Süsses. Dabei machen die Krümmel leider auch vor meiner Kuscheldecke nicht halt, wodurch sich insbesondere über die Wintermonate doch allerlei Reste auf der Decke ansammeln.
Kuscheldecke in Waschmaschine waschen Continue reading

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Kuscheldecke für Mädchen

Das Kinderzimmer ist eingerichtet, die Wände farbig gestrichen und nun möchte man für das Mädchenzimmer noch die richtige Kuscheldecke finden. Nach der Geburt meiner Tochter hatte ich genau diese Situation und war erstmal ein wenig überfordert. Daher habe ich nachfolgend einige Tipps bei der richtigen Wahl einer Kuscheldecke für Mädchen zusammengestellt.

Die richtige Farbe und Motive für die Mädchendecke

Die erste Farbe, welche einem bei einer Mädchendecke in den Sinn kommt ist sicherlich lila und rosa. Das war bei uns auch mein erster Gedanke. Ganz so einfach wollte ich es mir dann aber doch nicht machen, das bin ich meiner Tochter schuldig. Daher habe ich mich noch etwas weiter umgeschaut. So gibt es beispielsweise auch tolle rot-weiss gepunktete Kuscheldecken für Mädchen. Aber auch das einen grünen Ton, gemeinsam mit weiss, finde ich wunderschön.
Mit den Motiven werde ich sicherlich noch etwas zuwarten, dafür ist meine Tochter einfach noch zu klein (Baby). Wenn Sie dann aber langsam ein Mädchen wird, dann hat insbesondere Disney natürlich ganz süsse Kuscheldecken im Sortiment (man denke nur an die vielen Frozen, die Eiskönigin Motive).

Wollmaterial für die Mädchen-Kuscheldecke

Hat man das richtige Motiv und die passende Farbe gefunden, so scheint es mir noch wichtig, dass man auch das richtige Wollmaterial wählt.

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Schurwolle und Schafwolle

Bei allen nachfolgend genannten Begriffen handelt es sich um Wolle, welche von den Schafen geschoren wird. Es lohnt sich die Schur- und Schafwolle etwas genauer anzuschauen, denn über 90% der für unsere Bekleidung aus tierischen Fasern genutzen Materialien, ist die vom Schaf geschorene Wolle im Einsatz. schafwolle

Schurwolle: Das deutsche Textilkennzeichnungsgesetz enthält diesen Begriff. Es schreibt vor, dass diese Wolle in einer ersten Verarbeitung verarbeitet wurde. (Darf keine Reißwolle enthalten). Es handelt sich um die vom Schaf geschorene Wolle.

Schafwolle: Landläufiger Begriff für die vom Schaf geschorene Wolle.

Lambswool: (engl.) Besonders feine Schafwolle, die von jungen Tieren geschoren wurde. Es lassen sich hieraus sehr feine und weiche Wollprodukte fertigen. Diese fühlen sich besonders kuschlig an.

Schafe werden einmal jährlich, Ende Mai/Anfang Juni geschoren. Es gibt verschiedene Schafsrassen, die sich in der Größe der Tiere wesentlich unterscheiden. Auch die Feinheit der Wolle ist bei den einzelnen Rassen unterschiedlich. Hier haben auch züchterische Auslese der Schafe in der Feinheit der Wolle mitgeholfen.

Schafe werden nicht nur für die Wollerzeugung gezüchtet. Es gibt auch Rassen die für gutes Fleisch bekannt sind. Ebenso das Milchschaf, das nebenbei noch Schafsmilch liefert. Daraus lässt sich im Übrigen ausgezeichneten Käse produzieren.

In Europa (vor allem im nordischen Bereich Europas) gehaltene Schafe, liefern eine gröbere Wolle; Merinoschafe im Gegensatz dazu eine relativ feine Wolle.

Bekannt sind vor allem die australischen Schafwollqualitäten die zum Teil sehr fein sind. Australien hat sich mittlerweile auf den Export von feinen Schafwollqualitäten spezialisiert.

Je nach Tierrasse werden bei der jährlichen Schur eines Schafes circa 1.5 bis 3 Kilogramm Schafswolle gewonnen.

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Angorawolle

Kaninchenhaare gibt es in vielen Variationen und Arten. Auch die Produktion und die Gewinnung der einzelnen Arten ist unterschiedlich. Beim Schlachten der Tiere werden die Kaninchenhaar von den Fellen abgeschabt. Sie finden Verwendung für Hutfilze und als Effekte bei der Strickbekleidung. (Stichelhaareffekt!).

Angora-Kaninchen, ein Kaninchen, bei dem sich durch Mutation die Struktur des Haarkleides verändert hat und dadurch lange Wollhaare produziert. In Deutschland schon seit dem Mittelalter als “Seidenkaninchen” bekannt.

Von “Brehms Tierleben” in die Klasse der Langhaartiere “Angoras” eingereiht. Durch Zuchtauslese unterscheidet man heute 2 große Gruppen

“Deutsche Angora-Kaninchen mit einem Wollkleid das einen Grannenanteil am Wollvlies von rund 5% hat. Die Angora-Rohwolle wird durch 2 – 3 monatige Schur gewonnen. Die Feinheit der deutschen Angora-Rohwolle liegt bei 8 – 14 mikron.

Jahresproduktion eines “Deutschen Angora-Kaninchens” ca 1 – 2 kg, Länge der Angora-Wolle 50 – 80 mm.

Das “Deutsche Angora-Kaninchen” ist weltweit mit 95% am meisten verbreitet.

Die Tiere werden überall auf der Welt, in allen Erteilen gezüchtet und gehalten. Dieses Material wird zur Verarbeitung für Angora Wäsche und Angora Decken verwendet.

„Französische Angora-Kaninchen” mit einem Anteil von bis zu 2/3tel Deckhaaren am Wollvlies. ist mehr ein “Haartier”. Durch diesen hohen Anteil an Grannenhaaren kann die Wolle länger wachsen, ist jedoch gröber als geschorene Angora-Wolle.

Durch das viele Grannenhaar wird das verfilzen der Tiere verhindert. Rund 4 Monate wird hier gewartet bis die Angora-Wolle bei dem Tier reif ist. Dann wirft das Tier sein Wollkleid ab. Der Züchter zupft,- landläufig als rupfen bezeichnet,- die reife Wolle vom Tier ab. Wenn die Wolle reif ist, lösen sich die Haare von selbst vom Fell ab.

Die so gewonnene Angora-Rohwolle wird zu besonders langhaariger (französischer) Angora-Strickwolle versponnen.

Hieraus lassen sich effektvolle langhaarige Angora-Strickwaren herstellen. Nur etwa 2-3% der weltweit erzeugten Angora-Wolle werden auf diese Art gewonnen. Die Länge der gerupften Angora-Rohwolle liegt bei etwa 80-120 mm, die Feinheit bei 18 – 25 mikron.

Gezüchtet werden französischen Angorakaninchen in Frankreich, der Schweiz und in den früheren und jetzigen Überseebesitzungen von Frankreich.

Angora-Kaninchen werden überwiegend als “Albino”,also als farblose Tiere gezüchtet. Dadurch ist es möglich, die gewonnene farblose (weiße) Angora-Wolle bei der Verarbeitung in alle Modefarben einzufärben.

Leicht lassen sich für die eigene Verarbeitung Angora-Kaninchen in allen Kaninchenfarben züchten.

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Lamawolle

Lama (LLama) gehört zu den Kamelen. Paarhufergattung. Erreicht etwa die Größe eines Hirsches und lebt in Südamerika.

Das Lama wurde aus dem wild lebenden Guanaco von den Indianern domestiziert. Dies erfolgte wahrscheinlich schon vor einigen tausend Jahren. Mit Hilfe der Lama war es den Menschen erst möglich in den Anden auch oberhalb der Anbaugrenze von Getreide und Knollenfrüchten ( 4000m ) zu leben.

Um 1500 dürfte sich die Lamas bereits über das ganze Inkareich ausgedehnt haben.

Gewonnen wird die Wolle durch ein-bis zweijähriges scheren der Tiere. Pro Tier und Schur gibt es etwa 1,5-3kg Wolle.

Zu Bekleidung wird nur das feine Wollvlies verarbeitet. Die Feinheit der Wolle liegt bei 25 – 33 Mikron.

Erzeuger- und Lieferländer sind: Peru und in kleineren Mengen auch Bolivien und Argentinien.

Alpaka (alpaco)

gehört ebenfalls zu den Kamelen und hat sich aus dem Lama entwickelt. Lebt vor allem in den oberen Höhenlagen von Südamerika.

Auch die Wolle von wild lebenden Lamas wird z.Teil als Alpakawolle bezeichnet.

Wollproduktion wie beim Lama, jedoch die Vlieswolle (Unterwolle) ist durch die Höhenlage und das raueres Klima wesentlich dichter und feiner.

Die Faserstärke der Vlieswolle liegt bei 22 – 27 Mikron.

Vicuna /Vikunja eine im westlichen Südamerika – Peru, Bolivien und Argentinien lebende Verwandte von Alpaka/Lama. Besonders feines Wollvlies mit 12 – 13 Mikron. Pro Tier werden jährlich ca 200g Rohwolle gewonnen.

Guanaco eine im südlichen Südamerika – Patagonien ( Rio Negro ) und Feuerland lebende Verwandte von Alpaka/Lama. Das Tier gilt als die Urform aus der Lama / Alpaka gezüchtet wurden.

Exportiert wird diese Wolle in ganz geringen Mengen von Chile und Argentinien.

Besonders feines Wollvlies mit 13 bis 14 Mikron.

Jährlich werden auch hier ca 200g Rohwolle pro Tier gewonnen.

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Kaschmirwolle und Cashmerewolle

Kaschmir(Cashmere)-Wolle. Sie wird von der Kaschmirziege einer Ziege, ähnlich unserer Hausziege, gewonnen. Es gibt sie überwiegend in den Farbschlägen: Schwarz, braun und weiß.

Wie schon der Name besagt, ist der ursprüngliche Lebensraum die Hochgebirgswelt um Kaschmir. In diesem rauen Klima und bei entsprechenden Höhenlagen bildet sich bei der Kaschmirziege eine Unterwolle (Duvet), die das Tier auch Temperaturen mit 40 Grad Kälte überstehen läßt.

Je härter die Umweltbedingungen, desto schöner und dichter das wärmende Flaumhaar unter dem groben glatten Grannenhaar.

Im Frühjahr wechselt die Kaschmirziege ihr Haarkleid Der Hirte kämmt oder striegelt die Tiere um die Roh-Wolle zu gewinnen. Er will ja nicht die Wollbüschel von den Hecken und Felskanten ablesen müssen. Da die Ziegen in einer rauen Landschaft leben, findet sich in dem gewonnenen Duvet allerhand Schmutz, Wollfett und grobe Deckhaare.

Die so gewonnene Roh-Wolle zeigt noch nichts von ihrer Feinheit. Erst müssen noch die Grannen- Haare von dem feinen Vlies getrennt werden. Dies erfolgt mit Hilfe von Zentrifugalkraft. Die groben Deckhaare werden weggeschleudert. Die Deckhaare finden Verwendung als Seile und Matten, das feine Vlieshaar ist jedoch wertvoll wie Gold.

Von einer Ziege gewinnt man etwa 100g Duvet. In das verarbeitete Material gelangt nur etwas mehr als die Hälfte davon.

So kommt es, dass ein echter Kaschmirschal etwa die Jahresproduktion von 1 – 2 Kaschmirziegen benötigt.

Durch die Bindung der Kaschmirziege an Klima, Umweltbedingungen und Höhenlagen läßt sich die Zucht der Tiere nicht beliebig ausweiten.

Dadurch kann weltweit nur eine begrenzte Menge echter Kaschmirwolle gewonnen werden.

Heute sind die Erzeugerländer von echter Kaschmir-Wolle: China, Mongolei, Iran, Afghanistan, aber auch in geringem Umfang Australien. Die Feinheit der Kaschmirwolle liegt zwischen 14 bis 19 Mikron( 1/1000tel Millimeter). Echte Kaschmirwolle ist tatsächlich teuer wie Gold und, trotz Preisen von

DM 300.- und mehr für 1 kg Rohwolle, sehr gefragt.

Heute werden sehr viele Produkte, Schals,Handschuhe, Pullover, Westen, Jacken, als >CashmereKaschmir< angeboten. Bei Billigangeboten sollten sie vorsichtig sein und prüfen ob diese billigen Kaschmirstrickwaren bei dieser tatsächlich so aufwendigen Gewinnungsart der Kaschmir-Rohwolle überhaupt echte Kaschmirprodukte sein können? Ferner wäre noch zu erwähnen: Cashgora gibt es erst seit einigen Jahren. Da Kaschmirwolle sehr gefragt, jedoch nur begrenzt produziert- und lieferbar ist, wurde durch Züchtung versucht ein gleichwertiges Material zu finden. In Neuseeland, aber auch in Australien, kreuzte man die Kaschmirziege mit der Mohairziege und nannte das Produkt: Cashgora. Laut anderen Quellen sollen bereits die ersten Kreuzungen schon im 19. Jahrhundert in Frankreich erfolgt sein. Die Cashgoraziege wird auch 1/2 jährlich bis jährlich geschoren. Die Wolle vereint die Eigenschaften von Mohair, lange, feste Fasern, hoher Glanz, mit denen von Cashmere, weich, angenehm, leicht. Die Rohwollproduktion pro Tier und Jahr liegt bei 150 - 1200 Gramm und läßt sich bestimmt durch züchterische Auslese noch steigern. Die Stärke der Cashgorawolle liegt bei 18 bis 22 Mikron. Cashgora wird teilweise durch Entgrannen noch verfeinert.

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Baumwolle

Baumwolle stammt aus dem Samen des Baumwollstrauches. Er wächst und gedeiht in den tropischen und subtropischen Gebieten unserer Erde.

Botanisch gesehen ist die Baumwolle das Samenhaar der Pflanze Gossypium und gehört zur Familie der Malven Gewächse. Die Sträucher werden 1 bis 2 Meter hoch. Anbauweise und Ernte erfolgt auf die verschiedensten Arten und wird von Land zu Land verscheiden gehandhabt.

Die reifen Samenhaar werden abgepflügt und müssen zum Trocknen und nachreifen rund 30 Tage gelagert werden. Danach wird der Samen entkernt, es werden die Samenkörner von den Samenhaaren getrennt.

Die Samenhaare haben eine Länge von 2cm bis zu 4cm bei Spitzenqualitäten. Die meistverarbeiteten Qualitäten (90%) liegen bei der Länge von 2,5 bis 3 cm.

Durchmesser der Baumwollfaser liegt zwischen 15 bis 45 Mikron.

Es gibt viele Veredlungs-Möglichkeiten für die Verarbeitung der Baumwolle. Durch Zusatzausrüstung kann sie in alle möglichen Stoffarten veredelt werden.

Im Gegensatz zu den tierischen Fasern hält Baumwolle nicht die Wärme sondern leitet diese nach außen ab. Dadurch ist sie vor allem für heiße Sommertage, schwüle Nächte, bestens geeignet.

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Kamelwolle

Kamelhaare werden vor allem von baktrischen (persischen) Kamelen gewonnen.

Diese erreichen ein Körpergewicht von 650 kg.

Auch hier spielt raues Hochgebirgsklima eine wichtige Rolle für die Bildung der feinen Unterwolle, des dichten Wollvlieses.

Die Erzeugerländer sind vor allem China und die Mongolei.

Die “Unterwolle” erreicht eine Feinheit von 19 – 22 Mikron.

Die Wollknäuel werden von den Tieren im Frühjahr abgeworfen und müssen vom Schmutz und von den groben Grannenhaaren getrennt werden.

Zum Teil werden die Tiere heute auch geschoren.

Pro Kamel können 4 – 5 kg Vlies geerntet werden.

Die Länge der Vlieswolle liegt bei 35 bis 50 mm.

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